
Naturfreunde Lachen erlebten eine abwechslungsreiche Wanderwoche im Engadin
Vom 4. bis 11. Juli 2026 verbrachten 53 Naturfreundinnen und Naturfreunde aus Lachen eine unvergessliche Wanderwoche im Oberengadin. Das Hotel Alte Brauerei in Celerina bildete den idealen Ausgangspunkt für ein abwechslungsreiches Programm mit eindrucksvollen Bergtouren, geselligen Anlässen und vielen unvergesslichen Naturerlebnissen.

Die drei Wanderleiter Adrian Frei, Agathe Heer und Ueli Litscher hatten ein vielseitiges Wochenprogramm zusammengestellt, das sowohl gemütliche Genusswanderungen als auch anspruchsvolle Bergtouren umfasste. Dank ihrer ausgezeichneten Vorbereitung und Ortskenntnis konnten alle Teilnehmenden die eindrucksvolle Engadiner Bergwelt sicher und unbeschwert erleben.
Bereits zu Beginn der Woche begeisterten die Wanderungen auf den Schafberg sowie durch das idyllische Val Roseg. Vom Piz Nair führte der Weg über die Corviglia mit herrlichen Ausblicken auf die Oberengadiner Seenlandschaft. Nicht fehlen durfte der Spaziergang zum romantisch gelegenen Lej da Staz, dessen spiegelnde Wasserfläche von Arven- und Lärchenwäldern umgeben ist.
Zu den landschaftlichen Höhepunkten gehörte die Wanderung von der Alp Grüm mit dem eindrucksvollen Blick auf den Palügletscher. Anspruchsvollere Touren führten zur Fuorcla Pischa, ins stille Val da Fain und ins ursprüngliche Val di Campo.
Ein besonderes Bergerlebnis bot auch die Wanderung zur Segantini-Hütte sowie der Aufstieg auf den Piz Languard mit dem Übergang über die Fuorcla Schlattein.

Grossen Eindruck hinterliess die Gletschertour beim Morteratschgletscher, wo die Veränderungen der imposanten Eislandschaft eindrücklich sichtbar wurden. Weitere Wanderungen führten ins Gebiet des Corvatsch sowie durch das reizvolle Val Champagna. Jede Tour bot ihren eigenen Charakter und zeigte die Vielfalt der Engadiner Landschaft mit ihren Seen, Alpweiden, Gletschern und majestätischen Gipfeln.

Auch das Wetter trug wesentlich zum Gelingen der Wanderwoche bei. Sonnenschein, angenehme Temperaturen und eine ausgezeichnete Fernsicht sorgten während der ganzen Woche für nahezu ideale Bedingungen. Die Mittagspausen wurden je nach Tour in gemütlichen Bergrestaurants oder bei einem Picknick in freier Natur verbracht.
Neben den sportlichen Aktivitäten kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Ein fröhlicher Singabend entwickelte sich zu einem der geselligen Höhepunkte der Woche. Zudem nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit für einen individuellen Ausflug nach Livigno, das mit seinen Einkaufsmöglichkeiten lockte, oder nach St. Moritz, wo zum Flanieren und Verweilen eingeladen wurde.
Die gemeinsamen Abendessen im Hotel boten Gelegenheit, die Erlebnisse des Tages auszutauschen und die Kameradschaft zu pflegen. Gerade dieses harmonische Miteinander macht die Wanderwochen der Naturfreunde Lachen seit Jahren zu etwas Besonderem.

Nach einer eindrucksvollen Woche hiess es am Samstag Abschied nehmen. Mit vielen schönen Erinnerungen, unzähligen Fotos und der Vorfreude auf die nächste Wanderwoche kehrten die Teilnehmenden wohlbehalten nach Hause zurück.
Ein herzlicher Dank gilt den Wanderleitern Adrian Frei, Agathe Heer und Ueli Litscher für die ausgezeichnete Organisation sowie allen Teilnehmenden für ihre gute Laune, Hilfsbereitschaft und die gelebte Kameradschaft. Die Wanderwoche 2026 im Engadin wird den Naturfreunden Lachen noch lange in bester Erinnerung bleiben.
Der Schreibende, Ueli Litscher
